Icon eines Eckzahns

Knochenaufbau: Ein starkes Fundament für Ihre Implantate

Ein Implantat benötigt – genau wie eine natürliche Zahnwurzel – ausreichend stabilen Knochen, um fest einzuheilen und dauerhaften Belastungen standzuhalten. Hat sich der Kieferknochen an einer Stelle zurückgebildet, etwa durch eine längere Zahnlosigkeit oder Entzündungen, ist das kein Grund, auf feste Zähne zu verzichten.

Dank moderner Methoden der Augmentation (Knochenaufbau) können wir das fehlende Volumen in unserer Kasseler Praxis sicher und schonend wiederherstellen.

Das eingespielte Team von Dr. Kollmar bei einem chirurgischen Eingriff unter höchsten Hygienestandards in Kassel.

Warum bildet sich Knochen überhaupt zurück?

Knochen braucht Belastung. Fehlt ein Zahn, fehlt der biologische Reiz auf den Kiefer, und der Körper beginnt, das nicht genutzte Gewebe abzubauen. Auch Parodontitis kann den Knochen schwächen. Unsere Aufgabe ist es, diese Basis wieder so zu kräftigen, dass sie einem Implantat optimalen Halt bietet.

Moderne Methoden für Ihr Knochen-Upgrade

Je nachdem, wie viel Volumen fehlt und an welcher Stelle im Kiefer wir arbeiten, nutzen wir unterschiedliche, bewährte Verfahren:
  • Sinuslift (Oberkiefer): Im seitlichen Oberkiefer ist der Knochen oft von Natur aus dünner. Beim Sinuslift heben wir den Boden der Kieferhöhle minimal an und füllen den gewonnenen Raum mit Knochenmaterial auf.
  • Knochenblock oder Anlagerung: Wenn der Kieferkamm zu schmal ist, können wir körpereigenen Knochen oder hochwertiges Ersatzmaterial anlagern, um die nötige Breite für das Implantat zu gewinnen.
  • Gesteuerte Geweberegeneration (GBR): Wir verwenden spezielle Membranen, die den neuen Knochen während der Heilungsphase schützen und ihm erlauben, ungestört einzuwachsen.

Sicher und verträglich: Die Materialwahl

Wir setzen auf Materialien, die höchste Biokompatibilität aufweisen. Oft verwenden wir eine Kombination aus körpereigenem Knochen und bewährtem Ersatzmaterial. Ziel ist es immer, dass Ihr Körper das Material als „Gerüst“ erkennt und durch stabilen, eigenen Knochen ersetzt.

Häufig gestellte Fragen zum Knochenaufbau (FAQ)

Ist ein Knochenaufbau schmerzhaft?

Der Eingriff findet unter lokaler Betäubung statt, genau wie das Einsetzen des Implantats selbst. Sie spüren währenddessen nichts. Nach der Behandlung kann es zu einer leichten Schwellung kommen, die wir mit moderner Medikation und Kühlung sehr gut im Griff haben.

Nicht zwingend. Wenn nur wenig Knochen fehlt, können wir den Aufbau oft gleichzeitig mit dem Einsetzen des Implantats durchführen („simultaner Knochenaufbau“). Bei größerem Defizit lassen wir dem Knochen erst einige Monate Zeit, um stabil auszuheilen, bevor wir das Implantat setzen.

In der Regel dauert die Heilungsphase zwischen drei und sechs Monaten. In dieser Zeit verwächst das Material fest mit Ihrem Kiefer. Dank unserer 3D-DVT-Diagnostik können wir den Heilungserfolg genau überwachen.

In manchen Fällen erlauben uns spezielle, kürzere oder angewinkelte Implantate, den vorhandenen Knochen optimal zu nutzen. Wir prüfen dies immer vorab im Rahmen unserer digitalen 3D-Planung, um den für Sie sanftesten Weg zu finden.

Auf einen Blick: Sicherer Halt durch Knochenaufbau

  • Individuell: Die Methode wird exakt auf Ihr Knochenangebot abgestimmt.

  • Planbar: Dank 3D-DVT sehen wir genau, wo und wie viel Aufbau nötig ist.

  • Langlebig: Ein starkes Fundament ist die beste Versicherung für Ihr Implantat.

  • Sanft: Minimalinvasive Techniken reduzieren Schwellungen und Beschwerden.

Das starke Fundament für Ihr Implantat?