Icon eines Backenzahns

Zahnfleischregeneration & Transplantation in Kassel: Schutz für Ihr Lächeln

Ein gesundes Lächeln braucht einen starken Rahmen. Das feste Zahnfleisch, das Ihre Zähne umschließt, sowie die feinen Zahnfleischdreiecke zwischen den Zähnen schützen die Zahnwurzeln und prägen die natürliche Ästhetik Ihres Lächelns.

Zieht sich das Zahnfleisch zurück, wirken Zähne schnell unnatürlich lang, es entstehen sogenannte „schwarze Dreiecke“ und freiliegende Zahnhälse reagieren empfindlich auf Kälte oder Wärme. In unserer Praxis in Kassel ermöglichen wir durch moderne Verfahren der Zahnfleischregeneration und gezielte Transplantation von körpereigenem Gewebe den Wiederaufbau dieses sensiblen Bereichs. So stellen wir Schutz, Funktion und ein harmonisches Erscheinungsbild dauerhaft wieder her.

Voll ausgestattetes, modernes Behandlungszimmer bei Zahnarzt Dr. Fritz Kollmar in Kassel mit zahnmedizinischem Mikroskop, digitalem Scanner und ergonomischem Patientenstuhl vor einer rustikalen Backsteinwand.

Warum zieht sich das Zahnfleisch zurück?

Bevor wir das Zahnfleisch wiederaufbauen, gehen wir der Ursache auf den Grund. Denn nur wenn der Auslöser beseitigt ist, bleibt das Ergebnis stabil. Häufige Ursachen sind:
  • Falsche Putztechnik: Wer zu fest „schrubbt“, verletzt das empfindliche Gewebe.
  • Parodontitis: Entzündungen führen oft zu Gewebeverlust.
  • Mechanische Reize: Zu hoch ansetzende Lippen- oder Wangenbändchen können bei jeder Mundbewegung am Zahnfleisch ziehen und es buchstäblich „wegziehen“.
Unser Ansatz: Wir behandeln zuerst die Ursache – sei es durch eine sanfte Laser-Korrektur störender Bändchen, eine Parodontitis-Therapie oder ein gemeinsames Training für die richtige Putztechnik.

Regenerative Zahnfleischbehandlung: Hilfe zur Selbsthilfe

Ist das Gewebe bereits zurückgewichen, nutzen wir moderne Methoden, um den Regenerationsprozess Ihres Körpers zu unterstützen.
  • Schutz für die Wurzel: Da die Zahnwurzel keinen schützenden Schmelz hat, ist sie ohne Zahnfleisch extrem anfällig für Karies. Eine Regeneration deckt diese Schwachstelle wieder ab.
  • Schmelz-Matrix-Proteine & Membranen: Nicht immer ist eine große Operation nötig. Manchmal nutzen wir spezielle Proteine oder hauchdünne, künstliche Häutchen (resorbierbare Membranen), die den langsam wachsenden Regenerationsprozess Ihres Körpers gezielt fördern.
  • Prophylaxe: Manchmal empfiehlt Dr. Fritz Kollmar eine Verstärkung des Zahnfleisches auch ohne akute Schmerzen – einfach um künftigen Verlust vorzubeugen, wenn das Gewebe von Natur aus zu dünn ist.

Zahnfleischtransplantation: Gewebe sanft wiederherstellen

Bei stärkerem Rückgang (Rezessionen) ist die Transplantation von Eigengewebe oft die Goldstandard-Lösung.
  • Natürliche Ergebnisse: Wir entnehmen in der Regel eine kleine Menge Eigengewebe und setzen es an der betroffenen Stelle ein. Das Ziel ist die vollständige Abdeckung der freien Wurzeloberfläche.
  • Schonendes Verfahren: Der Eingriff findet unter örtlicher Betäubung statt. Dr. Fritz Kollmar wählt die für Sie optimale Technik aus, um ein ästhetisch schönes und funktionell stabiles Ergebnis zu erzielen.
  • Ästhetik pur: „Schwarze Dreiecke“ zwischen den Zähnen werden minimiert, und Ihr Zahnfleischsaum bekommt wieder einen harmonischen, gesunden Verlauf.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum sind meine Zähne plötzlich so kälteempfindlich?

Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht, liegt der Zahnhals frei. Dieser hat keinen schützenden Zahnschmelz und leitet Reize direkt an den Nerv weiter. Eine Zahnfleischregeneration kann diese Empfindlichkeit drastisch senken oder ganz beseitigen.

Da solche Eingriffe oft sowohl funktionale (Schutz vor Karies) als auch ästhetische Gründe haben, ist die Kostenübernahme unterschiedlich. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten meist nicht in vollem Umfang. Wir erstellen Ihnen jedoch gerne einen individuellen Kostenplan für Ihre private Zusatzversicherung oder Eigenplanung.

Die erste Wundheilung dauert etwa 10 bis 14 Tage. In dieser Zeit sollten Sie im OP-Bereich vorsichtig sein. Bis das Gewebe vollständig mit dem Zahn verwachsen und belastbar ist, vergehen einige Wochen. Wir begleiten Sie engmaschig in der Nachsorge.

In den meisten Fällen ja. Es kommt jedoch auf die verbliebene Menge an Knochen und die Gesundheit der Nachbarzähne an. In einem persönlichen Beratungsgespräch klären wir genau, welches Ergebnis wir bei Ihnen erzielen können.

Gut geschützt: Ihre Checkliste für die Zeit nach dem Eingriff

Damit Ihr neues Zahnfleischgewebe optimal anwachsen kann, ist Ihre Mithilfe in den ersten Tagen besonders wichtig. Hier sind die wichtigsten Tipps für eine schnelle Heilung:

  • Sanfte Kühlung: Kühlen Sie die Wange im Bereich des Eingriffs von außen (Intervall: 10 Min. kühlen, 10 Min. Pause). Das beugt Schwellungen vor.

  • Ruhe gönnen: Vermeiden Sie für die ersten 2-3 Tage körperliche Anstrengung und Sport.

  • Vorsicht beim Putzen: Sparen Sie den OP-Bereich beim Zähneputzen für die ersten Tage aus, wie mit uns besprochen. Wir geben Ihnen eine spezielle Mundspüllösung mit, die die Reinigung übernimmt.

  • Richtig essen & trinken: Verzichten Sie in den ersten Tagen auf sehr heiße Speisen, scharfe Gewürze und säurehaltige Säfte. Weiche Kost ist jetzt ideal.

  • Rauchpause: Für den Erfolg eines Transplantats ist eine gute Durchblutung entscheidend. Bitte verzichten Sie für mindestens 2 Wochen auf das Rauchen, da Nikotin die Heilung stark gefährden kann.

  • Keine Experimente: Ziehen Sie nicht an der Lippe, um sich die Naht anzuschauen – das Gewebe braucht absolute Ruhe, um mit dem Zahn zu verwachsen.

Natürliches Gewebe sanft wiederaufbauen?